Liebe Anwohner,
im Spätsommer 2025 sprach mich Herr Pastor Seefeld an, ob ich die Einfriedung für den Komposthaufen auf dem Friedhof in Alt Meteln erneuern könnte. Ich sagte zu, denn in meinem Wald gegenüber dem Friedhof wachsen Eichen für die Pfähle und Douglasien für die benötigten Bohlen. Die Douglasienstämme mussten jedoch erst zu Bohlen und Brettern zersägt werden.
Passenderweise war Ende September 2025 das Kürbisfest im Bauerngarten in Alt Meteln geplant. Ein Programmpunkt war das Schausägen mit dem alten Horizontalgatter mit Herrn Jörg Zink aus Alt Meteln. Nach kurzer Absprache traf ich mich mit Herrn Zink im Wald und wir suchten zwei geeignete Douglasien aus, die im Anschluss gleich gefällt wurden. Herr Zink arbeitete an den kommenden Tagen die Stämme fürs Gatter auf und transportierte sie zum Bauerngarten. Das Schausägen fand beim Kürbisfest wie auch zu anderen Veranstaltungen großes Interesse. Bohlen und Bretter wurden zwischen Gemeinde, Pfarramt und mir aufgeteilt. Die Bohlen für den Friedhof lagerte ich zum Trocknen ein. Geplant war die Errichtung der Einfriedung im Frühjahr/Sommer, verzögerte sich aber meinerseits.
Am 03.11.2025 transportierte ich Pfähle und Bohlen zum Friedhof nach Alt Meteln.

In den folgenden zwei Wochen wurde stundenweise die Fläche vorbereitet und Pfähle gesetzt.
So weit, so gut.
Am 16.12.2025 sollten die ersten Bohlen angebracht werden, der Rest am 23.12., so dass zu Weihnachten alles fertig ist.
Aber es ergab sich folgendes Bild:

Keine Bohlen mehr da. Von einem Friedhof etwas stehlen!? Unfassbar!
Hinzu kommt, das Leute sich für diese Sache eingesetzt haben, und zwar in ihrer Freizeit, mit eigener Technik. Die Bohlen sind 6 cm dick, über 40 cm breit, über 2 m lang und sehr schwer. Man braucht schon einen Pick-up, Transporter oder stärkeres Auto mit Anhänger, um sie abzutransportieren.
Vielleicht gibt es irgendwo einen Hinweis, wo sie abgeblieben sind. In dem Fall wenden Sie sich gerne an mich oder die Bürgermeisterin Frau Eichenbrot.
Dietmar Hinz, 22.12.2025